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Sonntag, 11. Dezember 2011

AYEYARWADDY DIVISION:

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Sie erstreckt sich über das Deltagebiet. Über 1.600.000 Hektar sind Ackerland. Angebaut werden hauptsächlich Reis und Jute. Die Hauptstadt Pathein, die fünftgrößte Stadt, ist eine Hafenstadt am Ngawun Fluss. Die Ayeyarwaddy Division besitzt einige schöne Strände, z.B. den Strand in Ngwe Saung.

Anreise:
Bagan Airways fliegt dreimal die Woche von Yangon nach Pathein. Von der Yangon-Pathein-Eisenbahnstrecke führt eine Abzweigung bei Letpadan über den Fluss nach Hinthada. Die Eisenbahnstrecke führt bis nach Pathein. Die Straße von Yangon aus geht über Nyaungdon, Pantanaw und Kyaunggon nach Pathein. Täglich verbinden Dampfschiffe Yangon mit fast allen Städten des Deltas.







Sehenswürdigkeiten:
 
Pathein (Bassein):
Am Ufer des Pathein Flusses liegt die Hauptstadt der Ayeyarwaddy Division, 190 km westlich von Yangon. Sie ist umgeben von einem großen Reisanbaugebiet, aus dem der beste Reis Myanmars kommt. Die Einwohner von Pathein sind größtenteils Kayin und Rakhine, sowie Myanmar. Pathein ist für seine lebhaften, handbemalten Regenschirme bekannt; die Stadt selbst scheint während des Vesahka-Fests zu neuem Leben zu erwachen. Es findet beim Vollmond des Monats Kason, im April und Mai statt.
 

Pathein Umbrellas
Chaungtha Beach:
Dieser Strand befindet sich ca. 40 km westlich von Pathein. Sein weißer Sand und sein blaues Wasser ziehen die Touristen zum Entspannen am Strand an. Er ist in einer rund 5-stündigen Autofahrt von Yangon über Pathein gut zu erreichen. Dort gibt es Urlaubsanlagen mit Bungalows, sowie Hotels entlang des Strandes mit Standardeinrichtungen. Eine große Auswahl an Standard-Restaurants bieten frischen Fisch und günstige Meeresfrüchte. Sie können dort auch die benachbarten Fischerdörfer, sowie eine Sandinsel besuchen.
 

Chaungtha Beach
Ngwe Saung Beach:
Ein neu eröffneter Strand ca. 48 km von Pathein. Dieser unberührte Strand erstreckt sich mit weißem Sand und blauem Meer über 15 km. Dort stehen neue, einheimisch anmutende Bungalows, die jedoch modern eingerichtet sind. Alle Hotels sind dem Meer zugewandt und von Palmen umsäumt.
 

Ngwe Saung Beach

KAYAH STAAT:

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Der Kayah Staat, früher Karenni genannt, wird im Norden von den Shan-Bergen, im Osten von der thailändischen Mae-Hong-Son-Provinz und im Süden vom Kayin (Karen) Staat begrenzt. Er ist der kleinste der sieben Staaten von Myanmar. Das Gebiet ist bergig und wird vom Thanlwin (Salween), dem größten Strom, durchzogen. Die Karen bewohnen den Staat, der gute Bestände an Kyun (Teakholz) und anderen Harthölzern, beispielsweise Pyinkado (Eisenholz), Padauk und Ingyin, aufweist. Andere Waldprodukte sind Gummilack, Harz und Honig. Im Süden des Staates befinden sich Zinnvorkommen. Kayah produziert auch Marmor. Die Landwirtschaft ist eine der Haupteinnahmequellen der Bevölkerung. Reis, Weizen, Mais, Hirse, Erdnüsse, Sesam, Baumwolle, Sojabohnen, Chili, Zwiebeln, Knoblauch, Tabak, Orangen, Bananen und Gemüse werden angebaut. Myanmars größtes und wichtigstes Wasserkraftwerk steht an den Wasserfällen von BaluChaung in LawPita, ungefähr 20 Kilometer südlich von Loikaw, der Hauptstadt des Staates Kayah.

Anreise:
Touristen beginnen ihre Reise normalerweise im Gebiet des Inlesees mit dem Boot oder Auto. Die Autostraßen von Taungoo (Bago-Division) und vom Staat Kayin werden wegen mangelnder Sicherheit und schlechten Straßenverhältnissen nicht empfohlen. Loikaw ist durch die neu erbaute Eisenbahnlinie Aungban-Pinlong-Loikaw angebunden.
Die Myanmar Airways Domestic fliegt nach Loikaw, wird aber wegen ihres schlechten Sicherheitszustands selten von Touristen benutzt.



Loikaw:
Loikaw ist die Hauptstadt des Kayah Staates. Das berühmte religiöse Wahrzeichen von Loikaw ist der Pagodenhügel von Thiri-Mingalar Taung-kwe, einer landschaftlich reizvollen Erhebung, von der aus man die gewaltige Weite des Landes überblickt. In der Umgebung von Loikaw begeben sich Besucher gern zur Taungwe Pagode (zwei Hügelspitzen auf denen sich jeweils eine Pagode befindet), zu den beiden Seen und zum Markt. Die verehrten Namen einiger Pagoden waren: Shwe Yin Aye Ceti, Kyauk Thanban Ceti, Aung Taw Mu Ceti, Su Taung Pyi Ceti, Pyi Lone Chan Thar Ceti, Auk Kyaik Htee Yoe Ceti, Atet Kyaik Htee Yoe Ceti und Shwe Pyi Aye Ceti. Eine Prophetie besagt, dass eines Tages die neun Pagoden zu einer allwissenden Pagode zur Verbreitung und Aufrechterhaltung des buddhistischen Glaubens vereinigt werden. Der Name des heiligen Hügels wurde 1970 zu Thiri-mangalar Hill geändert.
Der nächste interessante Ort heißt Htee-pwint-kan oder Schirmteich. Er liegt in der Ortschaft Demosoe im Herzen der Reisfelder und war nicht mehr als ein kleiner Teich mit einem Durchmesser von ungefähr 30 m. Die Kayahs glauben, dass der gegenwärtige 'Htee pwint kan' vom Krokodil mit Hilfe eines weißen Büffels gegraben wurde. Es gibt eine Legende über diesen Teich, die besagt: “Vor langer Zeit lebten einmal ein großes weißes Kaninchen und ein großes Krokodil als Freunde in einem dichten Wald. Eines Tages berichtete das Kaninchen dem Krokodil, dass im nächsten Sommer eine schlimme Dürre auftreten und große Not bereiten würde. Das Kaninchen überredete das Krokodil daraufhin, den Wald zu verlassen und sich in bessere Weidegründe mit reichlich Wasser zu begeben. Das Krokodil glaubte dem Kaninchen und so machten sie sich auf den Weg bis sie auf einem Hügel angekommen waren. Dort lief das Kaninchen davon und überließ das arme Krokodil seinem Schicksal. Glücklicherweise kam ein weißer Büffel vorbei und sah die missliche Lage des verzweifelten Krokodils. Das Krokodil bat den weißen Büffel, dass er ihm einen Platz mit reichlich Wasser zeigen möge. Der Büffel entgegnete, dass das Wasser weit entfernt sei. Daraufhin schlug das Krokodil vor, dass der Büffel mit seinen starken Hufen die Erde aufgraben und dann darauf urinieren solle, so dass der Boden wieder weich würde. Dies sollte er immer wieder tun, bis das Loch groß genug würde, damit sich das Krokodil darin suhlen könne. Der Büffel war behilflich bis durch einen reinen Zufall Wasser aus einem unterirdischen See hervorschoss und dem amphibischen Tier Erleichterung brachte. Das dankbare Krokodil versprach dem Büffel, dass es ihm nie wieder an Wasser mangeln würde. Deshalb haben die Büffel heute immer Wasser, weil die Krokodile ihr vor langer Zeit gegebenes Versprechen gehalten haben."
 

Taungwe Pagode

Padaung

Lisu
 

RAKHINE STAAT:

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Rakhine, ehemals als Arakan bekannt, liegt an der langen und schmalen Westküste Myanmars, die ein hoher Gebirgszug, Rakhine Yoma genannt, vom Festland trennt. Dieser lange und schmale Staat mit seinen vielen Inseln und unbeschädigten Stränden liegt in der Bucht von Bengal. Höhepunkte sind Mrauk Oo und Ngapali Beach.
Anreise:
Es gibt täglich Flüge von Yangon nach Sittwe und täglich auch Flüge von Yangon, Heho und Bagan nach Thandwe (Ngapali Beach). Es fahren auch private Express-Reisebusse von Yangon über Pyay nach Thandwe, doch die Straße von Pyay nach Thandwe ist in schlechtem Zustand und so dauert es mindestens 16 Stunden bis man dort ankommt.
Sittwe:
Dies ist die Hauptstadt des Staates mit einem Seehafen und einem satten Hinterland, aus dem Feldfrüchte, Fisch und Rakhine Longyis kommen. Obwohl Sittwe nur wenige Sehenswürdigkeiten hat, ist Mrauk Oo ein beliebtes Touristenziel im Rakhine Staat, das man nur über Sittwe erreicht.
Sehenswürdigkeiten:
Buddhistisches Museum:
Dieses bescheidene, zweistöckige Museum ist der beste Ort in Myanmar, um sich Buddhastatuen im Rakinestil anzusehen. Die Sammlung ist sehr gut erhalten. Die meisten Statuen sind kleiner als ein Meter mit den für Rakhine Buddhastatuen üblichen königlichen Kleidern. Ein Großteil von ihnen datiert bis auf die Mrauk Oo Periode zurück, während einige sogar bis auf die Wethali-Ära zurückgehen und aus Bronze, Silber, Quarz oder Alabaster gemacht sind. Es gibt auch einige indische Buddhastatuen zu sehen, sowie Hindu Gottheiten, einige thailändische und japanische Buddhastatuen, Silbermünzen aus der Mrauk Oo Ära, Tonpfeifen, Terrakotta Gedenktafeln und gravierte astrologische Karten.
Mrauk Oo:
Hauptstadt des Königreichs von Rakhine, welches seine Blütezeit vom 15. bis zum 18 Jahrhundert hatte, und berühmt ist für seine festungsartigen Tempel und Pagoden aus Stein und Backsteinen, sowie für seine unverwechselbare Bildhauer- und Reliefkunst. Ungefähr 8 km nördlich von Mrauk Oo liegt die Archäologische Stätte von Wethali, einer weiteren altertümlichen Hauptstadt aus dem 4. Jahrhundert.
Anreise:
In einem privaten oder gecharterten Boot auf dem Kiccepanadi Fluss (ca. 5-6 Std.). Man kann auch mit dem Auto von Sittwe über Ponnakyun und Kyauktaw nach Mrauk Oo fahren, allerdings ist die Strasse sehr schlecht (Dezember 20, 2007) und die Fahrt dauert mindestens 6 Stunden.

 
Mrauk Oo market
 
Sehenswürdigkeiten:

Shitthaung Tempel:
Shitthaung oder der "Tempel der 80.000 Buddhas" wurde von einem der mächtigsten Könige der Mrauk-Oo Dynastie, den das Volk Minbargyi nannte, erbaut. König Minbin, der von 1513 bis 1553 regierte, baute diesen Festungstempel nachdem er einen Angriff der Portugiesen auf die Stadt Mrauk Oo abgewehrt hatte.
Die in seiner Bauweise und Verzierung an den Tag gelegte Kunstfertigkeit ist bemerkenswert. Außerdem sieht man hier auch den labyrinthartigen Grundriss dieser Pagode. In ihren Erzählungen über diesen eigenartigen Plan bemerkten einige Fremde, dass der Shitthaung Tempel wie eine Festung gebaut wurde. Der wahre Zweck des Tempels war jedoch das Gebet, einige Initiationsriten, sowie einige Zeremonien des Königs, die gewöhnlich heimlich stattfanden. Er wurde aus 1,80 m dickem Sandstein wie ein "Höhlengang im Felsen" gebaut. Für das Gebäude wurde kein Mörtel verwendet sondern Steinklammern. Man glaubt, dass dort 84.000 Reliquien Buddhas und ebenso viele Statuen von ihm verwahrt werden. Menschen, die die Tunnel des Tempels betraten, bekamen das Gefühl, sie seien endlos.

 
Shitthaung Tempel
 
Dukkanthein Tempel:
Der Dukkan (oder Htukkan) Tempel steht auf einem Hügel, ca. 9 m hoch, und hat eine flache Oberfläche gleich der einer Trommel. König Minphalaung baute diese Pagode im Jahre 1571 n. Chr. Wie auch der Shitthaung und der Andaw Schrein, wurde der Dukkanthein aus gehauenem Sandstein gebaut und mit Schichten von Backsteinen überdacht. Er misst rund 58 m von Norden nach Süden und knapp 61 m von Ost nach West. Über 2,40 m breite Steintreppen auf der Ost- und der Südseite gelangt man hinauf.
Diese Treppen mit einer Länge von 32 m sind aus massiven Steinwänden im Norden, Osten und Süden gebaut. Die auf der Westseite ist leicht konvex und führt in eine längliche Kammer. Der Tempeleingang auf der Ostseite, etwas näher an der Südostecke, führt zu einem langen überwölbten Durchgang, der sich zwei Stockwerke nach oben in die zentrale Kammer windet. Der Oberbau, eine glockenförmige Kuppel auf kleiner werdenden Terrassen, ähnelt der von Shitthaung, doch lässt hier ein großer eckiger Bogen Licht in die zentrale Kammer hinein. Die inneren Kammern und Gänge des Tempels sind mit gut angepassten und zementierten Steinen gebaut. Die Pagode ist bekannt für die Steinskulpturen in den überwölbten Gängen, insbesondere für die Figuren sitzender Frauen mit verschiedenen Frisuren, als brächten sie dem Buddha Lotusknospen als Opfer dar. Man sagt, es gäbe traditionell 64 verschiedene Haartrachten, und alle Figuren stellen die Frauen der Adligen dar. Außerdem sind auf beiden Seiten der gesamten Passage in regelmäßigen 6 m Abständen 45 cm breite, 60 cm hohe und 30 cm tiefe Nischen gehauen, in denen sich sitzende Buddhafiguren aus Stein befinden. Entlang der Passage gibt es 146 solcher Nischen.

 
Dukkanthein Tempel
Koethaung Tempel:
Der Name bedeutet 90.000 und steht wahrscheinlich für die Anzahl der Buddhastatuen die er beinhalten soll. Er wurde von König Min Taikkha, dem Sohn des Königs Min Bin errichtet, der den Shitthaung oder 80.000 Statuen-Tempel baute. So hat der Sohn seinen Vater um 10.000 übertroffen! Es ist der größte Tempel im Mrauk Oo Gebiet. Wie der Shitthaung, ist auch dieser Tempel ein massives festungsartiges Bauwerk aus Steinmauern und Terrassen. Er ist umgeben von 108 kleineren Pagoden, alle aus Sandstein. Der gewundene Korridor ist wie ein Höhlengang, den man durchqueren muss um die zentrale Kammer zu erreichen. Die Galerie im inneren ist zusammengebrochen und nicht mehr zugänglich. In der Mitte ist eine achteckige Pagode, die von über 100 kleineren Pagoden umgeben ist. Im Gegensatz zu manch anderen Tempeln wurde nicht nur Sandstein, sondern auch Backstein verwendet.
 
Koethaung Tempel
Laymyetnha Pagode:
Sie wurde vom ersten König der Mrauk Oo Dynastie im Jahre 1430 n. Chr. erbaut und ist eine der fünf bei Gründung der Stadt erbauten Pagoden. Es ist ein quadratisches Bauwerk mit je einem weit herausragenden Portal in jeder Himmelsrichtung. Der Innenraum ist achteckig. In der Mitte des letzteren befindet sich eine achtflächige Säule, die den Turm über der Mitte des Daches stützen soll. Über jeder Ecke der Terrasse wurde ein kleiner, runder Stupaturm errichtet. Die Seiten des quadratischen Schreins sind knapp 17 m lang; die Portale sind 3 m breit und ragen 5 m weit in die Plattform.Der Mittelturm ist rund mit einer Kuppel. An seiner Basis hat er einen Umfang von 24 m und ist 21 m hoch. Wie in der Sambuddha-Schrift erwähnt sind dort 28 Buddhas.
 
Laymyetnha Pagode

NÖRDLICHER SHAN STAAT:

   
Pitakataik:
Erbaut wurde sie in der Nähe der Htupayon Pagode und südlich der Shinkite Mauer von König Mong Phalaung. Der Grundriss war quadratisch mit einer Eingangspassage wie bei anderen Pagoden in Mrauk Oo. Vollkommen aus Stein gebaut, sind die Außenmauern von Blumen und geometrischen Formen geziert. Man sagt, es wurden 33 Pitakataiks in Mrauk Oo gebaut. Die kleine Bücherei oder Pitaka-taik, eine Fundgrube für buddhistische Schriften, wurde 1591 ebenfalls von König Min Phalaung erbaut. Sie misst von Ost nach West lediglich 4.2 m, 3 m von Nord nach Süd und ist nur 2.7 m hoch. Vollkommen aus Stein bebaut, sind die Außenmauern von herrlichen Mustern geziert, sodass sie wie eine winzige edelsteinbesetzte Schatulle in Lotusblütenform aussieht. In Mrauk Oo gab es 48 Büchereien, doch dies ist die einzige, die erhalten geblieben ist. Sie wird manchmal von Dickicht und Gebüsch überwuchert, und teilweise auch von Moos und Unkraut bedeckt, das bei 508 cm Jahresniederschlag prächtig gedeiht. Diese Bücherei ist dafür bekannt, dass in ihr 30 Sätze der buddhistischen Tipitaka gewesen sind, die König Narapatigyi (1638-1645) aus Sri Lanka bekam. Leider hat sie wegen ihres dunklen und fensterlosen Inneren einen schlechten Ruf. 
 
Pitakataik
 
Ratanabon Pagode:
Sie wurde von Minkhamaung und seiner Hauptkönigin Shin Htway im Jahre 1612 n. Chr. errichtet. Das Hauptgebäude hat eine Runde Basis mit einem Umfang von 111 m und ist aus riesigen Sandsteinblöcken gebaut; etliche konzentrische Ränge ragen bis zu einer Höhe von 61 m empor und werden nach oben hin kleiner. Der oberste Teil ist eingestürzt. Im zweiten Weltkrieg traf eine Bombe die Ratanabon Pagode und zerstörte das Hauptgebäude zur Hälfte. Es gibt keine Eingänge, Nischen, Bögen noch Verzierungen irgend einer Art, nicht einmal eine Statue. Im Abstand von 2,4 m von der Mittelstupa umringt eine 1,2 hohe und 60 cm dicke Backsteinmauer die Pagode; darauf folgt eine Reihe von 24 kleinen, runden Pagoden aus Backstein. Von ihnen sind heute nur noch Ruinen zu sehen. Diese Pagode gleicht einer riesigen Glocke. Das ganze Bauwerk ist von einer 2,5 bis 3 m dicken, achteckigen Mauer mit einem Eingang auf der Südseite umringt. Alle vier Ecken der äußeren Pagodenmauer werden von einem Löwen aus Sandstein beschützt.
Der Tempelhof ist zerstört. Das Gebäude beeindruckt durch seine Masse. Seine Architektur gleicht einer gewöhnlichen Pagode, wie der Sanchi in Indien. Doch das Fehlen dekorativer Muster und baulicher Verzierungen kennzeichnet sie deutlich als ein typisches Rakhine Bauwerk. Man glaubt, die Pagode wurde gebaut, um sowohl irdische als auch spirituelle Schätze zu erwerben und zu sichern. (Ratana bedeutet "Schatz", bon bedeutet "sammeln" oder "anhäufen".)

 
Ratanabon Pagode
Sakkyar Man Aung Pagode:
König Sri Suddhamma Raja baute die Sakkyar Man Aung Pagode im Jahre 1693 n. Chr. Sie befindet sich südlich der Yadanar Man Aung Pagode. Diese Pagode gilt als eine der fünf meistverehrten Pagoden in Mrauk Oo. Sie ist nicht aus Backsteinen sondern aus Stein gebaut. Die Architektur der Pagode gleicht der Form einer Lotusblume. Zwölf kleine Pagoden umgeben die Hauptpagode Sakkyar Man Aung. Die Pagode misst 73 m bei einer Höhe von ca. 34 m. Zwei Ogres-Statuen bewachen die Pagode. Die beiden Skulpturen stammen von seltenen Künstlern. Dort stehen auch zwei Statuen von Nats, die Buddha ihren Respekt erweisen.
Zine Man Aung Pagode:
Sie liegt oben auf dem Pandein Taung Hügel und wurde 1652 n. Chr. von König Sanda Thuddhamma gebaut und gestiftet. Die Pagode ist achteckig. An ihrem Sockel ist eine Maus mit zwei Körpern und einem Kopf. Weiter oben befinden sich zwei weitere Mäuse.

 
Zine Man Aung Pagode
Wethali (Vesali) eine Händlerstadt:
Die historische Stadt Wethali wurde von König Dvan Sandra im Jahre 327 n. Chr. gegründet. Sie liegt nördlich von Mrauk Oo. Mit dem Jeep braucht man ca. eine halbe Stunde von Mrauk Oo nach Wethali. Die Große Wethali Payagyi, die 5 m hohe Buddhastatue, soll aus einem einzigen Felsbrocken gehauen sein. Laut Chronik wurde sie von Königin Thupaba-Devi, der Hauptkönigin des Königs Maha Taing Candra, dem Gründer der Stadt, gestiftet. Dieser antike Buddha in der Bhumi-sparsa Mudra oder der erdberührenden Position ist einer der ältesten Buddhastatuen im ganzen Land, doch leider sind seine ursprünglichen Züge aufgrund späterer Renovierungen weitgehend nicht erhalten geblieben. Spuren der alten Stadtmauern aus Backstein sind immer noch zu sehen, und das Ministerium für Archäologie hat bis heute bereits fünf Stellen ausgegraben. Man fand dort Steinskulpturen, Münzen und viele steinerne Artefakte, die nun im Museum und einigen Klostern von Mrauk Oo ausgestellt sind.
Vesali geht auf die Zeit von 327 bis 1018 n. Chr. zurück und existierte bereits vor Bagan und zur gleichen Zeit wie die Pyu Städte Beithano und Hanlin in zentral Myanmar. Ausgrabungen von 1980 bis 1984 brachten einige buddhistische Gebäude zum Vorschein, eine davon wahrscheinlich eine Ordinationshalle oder Sima, sowie Teile der Stadtmauern und Inschriften im Sandstein. Die Inschrift der Ananda Candra Säule, die sich heute in der Shit-thaung Pagode von Mrauk Oo befindet, stammte ursprünglich aus Vesali und ist eine Aufzeichnung von ungefähr 20 Königen, die regierten. Vesali ist ohne Zweifel eine der frühesten buddhistischen Städte Myanmars. Im Dorf Wethali gibt es auch einige historische Vishnustatuen aus dem 6. Jahrhundert. Besucher können den 150 m hohen Hügel in der Nähe des alten Abaungdaw Grabens zur Thaung-gyatt-taw (oder Stirnband-Reliquien) Pagode hinaufgehen. Von dort blickt man auf das Panorama der heute mit Bäumen bewachsenen Altstadt, sowie auf einige zwischen den Feldern verstreute Dörfer.
Mahamuni Schrein (Dyannyawadi):
Laut Chronik von Rakhine, besuchte Buddha zu Lebzeiten die Stadt Dhannyawadi (gesegnetes Korn) im Jahre 554 v. Chr. Der König von Rakhine, Sandar Suriya (Sonne Mond) bat Buddha, ihm eine Statue von sich zu hinterlassen. Dieser buddhistische Schrein ist einer der meistverehrten Stätten im ganzen Land, da die Maha Muni Buddhastatue von Sakka oder Indra, dem Herrn des Himmelreichs in Bronze und fünf anderen Edelmetallen gegossen worden sein soll. Nachdem die große Statue Maha Muni (der große Weise) gegossen war, soll Buddha sie angehaucht haben, worauf sie zum exakten Ebenbild des Gesegneten wurde. Maha Muni wurde Jahrhunderte lang von den Königen von Rakhine angebetet und galt als Beschützer des Landes. Im Jahre 1784 n. Chr. wurde das Land Rakhine von König Bodaw Paya erobert und die große Statue wurde über den Rakhine Yoma nach Amarapura (heute Mandalay) gebracht.
Auf der obersten Stufe des Hauptschreins befinden sich drei sehr alte Steinfiguren von Buddha. Die mittlere Statue 1,27 m hoch, ist als Bruder von Maha Muni bekannt. Der Schrein ist ein friedlicher, ruhiger Ort ungefähr 10 km östlich von Kyauktaw und ca. 40 km nördlich von Mrauk Oo. Er liegt auf einem kleinen Hügel namens Sirigutta, umgeben von drei kleinen Mauern auf drei aufeinander folgenden Terrassen. Und der Hauptschrein befindet sich auf der höchsten Plattform. Auf der untersten Ebene ist eine alte, 1439 von König Minkhari erbaute, Bücherei; sie ist ein seltenes Werk aus dieser frühen Zeit. In der Nähe kann man auch ein großes, von König Sandasuriya gegrabenes Wasserbecken sehen. Im Jahre 1900 goss ein reicher Mann aus Akyab (Sittwe), U Rai Kyaw Thu, eine Statue und stellte sie an den ehemaligen Platz der großen Statue. Heute ist die Maha Muni Stätte die meistverehrte in Myanmar, und erstrahlt dank der neuen Autobahn zwischen Yangon und Sittwe in ihrem früheren Glanz. Nun erreicht man Mahamuni mit dem Auto entweder von Sittwe oder Mrauk Oo. Das ganze Jahr lang strömen Pilger aus allen Teilen des Rakhine Staats, sowie Gläubige aus verschiedenen Teilen Myanmars hierher. Es gibt in der Nähe des Schreins ein Museum, in dem einige sehr alte Steine ausgestellt sind.

Ngapali Beach:
Ungefähr 7 km von Thandwe (Sandoway) entfernt liegt Ngapali - bis heute berühmt für seine naturbelassene und makellose Schönheit. Der Strand - weicher, weißer Sand gesäumt mit Kokospalmen - erstreckt sich über 3 km. Ein idealer Ort zum Sonnenbaden, Erholen, für Strandspaziergänge, zum Radfahren usw. Im Gegensatz zu den heutigen Stränden Asiens gibt es dort keine lauten Strandbars, Massen von Menschen und Straßenhändlern, die für ihre Waren werben. Man findet dort nur die natürliche Schönheit des blauen Wassers mit weißem Sand und herrlichem Sonnenschein. Das Meer ist kobaltblau, sauber und hat keine gefährlichen Meerestiere. 
 
Ngapali Beach

BAGAN & UMGEBUNG

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BAGAN:

Bekannt als die Stadt der vier Millionen Pagoden ist sie eine der reichsten archäologischen Stätten Asiens und das Hauptziel der Touristen in Myanmar. Sie war auch die Hauptstadt des ersten burmesischen Reichs. Diese bezaubernde Stadt liegt am Ostufer des Ayeyarwaddy Flusses, ungefähr 193 km südlich von Mandalay. Die Ruinen der Stadt Bagan erstrecken sich mit über 2000 Bauwerken über eine Fläche von 42 km². Die meisten dieser noch gut erhaltenen Tempel und Pagoden bieten ein reiches archäologisches Erbe aus dem Zeitalter des 11. bis 13 Jahrhunderts.
Anreise:
Der Flug von Yangon nach Bagan dauert ungefähr eine Stunde und 20 Minuten. Es gibt tägliche Flugverbindungen von Yangon, Mandalay und Heho. Über Land braucht man 14 Stunden von Yangon und 7 Stunden von Mandalay mit dem Reisebus. Es gibt auch regelmäßige Zugverbindungen zwischen Bagan und Mandalay. Die Neubaustrecke zwischen Mandalay und Bagan wurde im September 1996 eingeweiht. Expresszüge von Yangon nach Mandalay halten in Thazi. Von dort aus fährt man 3 Stunden nach Bagan. Es fahren auch Doppeldeckerschiffe zwischen Mandalay und Bagan mit den Flusskreuzfahrten "The Road to Mandalay" von E & O Express, RV Pandaw 1947 von Ayravata Cruises, sowie der Irrawaddy Princess.
Sehenswürdigkeiten:

Das alte Bagan:

Tharabar Tor:
Das Tor wurde im 9. Jahrhundert von König Pyin Pyar Min (A.D. 846 -878) erbaut. Er baute die Festung Bagan mit 12 Toren. Das Tharaba Tor war an der Ostseite des Palastes. Es war das Haupttor der Stadt. "Tharaba" bedeutet "Das Tor, das uns vor den Pfeilen der Feinde schützt". Das Tor wird auf jeder Seite von einem Geist bewacht, nämlich Min Maha Giri (dem Bruder ) und Namadaw (der Schwester) . 

Tharabar Tor
Ananda Tempel
Fertiggestellt im Jahre 1090 ist der Ananda Tempel König Kyansitthas Meisterwerk und eine Glanzleistung früher Tempelarchitektur. Der Grundriss stellt ein perfektes griechisches Kreuz dar mit vier riesigen stehenden Buddhastatuen, die in vier verschiedene Richtungen gewandt sind. Achtzig Reliefs zeigen die frühen Abschnitte im Leben Buddhas von der Geburt bis zu seiner Erleuchtung. Ananda Okkyaung Kloster:
Ein kleines rotes Backsteinkloster innerhalb der Tempelanlage von Ananda. Auf den Innenwänden sind Gemälden aus dem 18. Jahrhundert, auf denen Buddhas Leben, wie auch Teile der Geschichte Bagans abgebildet sind.

Ananda Tempel
Thatbyinnyu Tempel:
Mit über 66 Metern Höhe überragt dieses weiße Stuckgebäude, das Mitte des 12. Jahrhunderts von König Alaungsithu erbaut wurde, als höchste Pagode in der Baganebene alle anderen Monumente.
Nathlaung Kyaung:
Ein wenig westlich von Thatbyinnyu und innerhalb der alten Stadtmauern liegt der einzige Hindutempel in Bagan. Man glaubt, dass diese von 931-964 n. Chr. gebaut wurde. In den frühen Tagen Bagans glaubten die Menschen an den Hinduismus und beteten Vishnu, Brahman und viele andere Götter der Hindus an. Dies war früher eine Anbetungsstätte dieser Götter. Doch später brachte König Anawrahta den Theravada Buddhismus mit der Eroberung von Thaton nach Bagan und vertrieb den Hinduismus. Er ist offensichtlich einer der ältesten Tempel Bagans.

Thatbyinnyu Tempel
Ngakywenadaung Paya:
Eine mittelgroße Backsteinstupa im Pyu-Stil. Es ist ungewiss, wann sie erbaut wurde. In die Stirnseiten der Außenwände wurden Backsteinfiguren der zehn Missgeschicke Vishnus gehauen. Diese Statuen wurden aufrecht in mit Pilastern gezierte Nischen gestellt. An den Wänden befinden sich zeitgenössische Skulpturen. In der Mitte des Temples liegt eine enorme Backsteinmasse, die klassisch von Backsteinen umgeben ist. Diese Masse stützt die Kuppel und bildet die Shikhara. Selbst der Name dieses Tempels ist sonderbar, er bedeutet: "Der Tempel, in dem die Geister gebunden sind" und deutet vielleicht auf eine Verbindung mit den Nats hin, die hier Zuflucht suchten, weil sie dies nicht in traditionellen Buddhistischen Tempeln konnten.
Shwegugyi Tempel:
Dieser Tempel wurde von König Alaungsithu im Jahre 1131 n. Chr. auf einem hohen Backsteinsockel gebaut. Die Bogengiebel, Pilaster, Sockel und das Gesims sind mit feinen Stuckarbeiten geziert, was für die burmesische Architektur des 12. Jahrhunderts bezeichnend ist.  

Shwegugyi Tempel
Gawdawpalin Tempel:
Dieser Tempel wurden im 12. Jahrhundert von König Narapatisithu erbaut. Er ist ca. 60 m hoch und bietet eine herrliche Aussicht über die Ruinen der Baganebene und den mächtigen Ayeyarwaddy Strom.
Myoe Daung Kloster:
Es ist das älteste und vornehmste Kloster jener Zeit. Die Anlage umfasst zwei Klöster, zahlreiche Pyathats, Pavillons, Ruhehäuser und Nebengebäude. Es liegt im Norden des alten Bagan.
Die Nat Taung Anlage umfasst eigentlich zwei Klöster, zahlreiche Pyathats, Pavillons, Ruhehäuser und Nebengebäude. Das Hauptgebäude des Klosters ist in Ost-West-Richtung ausgerichtet und ca. 40 m x 35 m groß. Das prächtige daran, und somit auch der Hauptgrund warum es so berühmt geworden ist, sind die zahlreichen Holzschnitzereien, von denen die meisten aus der späten Kon-baung Periode Mitte bis Ende des 19. Jahrhunderts stammen.

Gawdawpalin Tempel
Archäologisches Museum:
Das Museum wird vom Ministerium für Archäologie betrieben und liegt in der Nähe des Gawdawpalin Tempels. Seine Kollektion von mehr als 2.000 Gegenständen beinhaltet Buddhastatuen, Stuckarbeiten, Terrakottabecher und -töpfe. Täglich geöffnet außer Montags und an Feiertagen.
Dhammayangyi Tempel:
Erbaut 1165 v. Chr. von König Narathu ist dies der gewaltigste Schrein von Bagan. Unter den vier außergewöhnlichen Tempeln von Bagan ist der Dhammayangyi für seine Masse und Stärke berühmt. 

Dhammayangyi Tempel
Bupaya Pagode:
Am Rande des Ayeyarwaddy Stroms gelegen, ist die Bupaya Pagode ein auffälliges Wahrzeichen für Reisende entlang des Flusses . Diese Pagode, deren Zwiebelform an einen "Bu" oder Flaschenkürbis erinnert, ist ein beliebter Ort, an dem Besucher den Sonnenuntergang beobachten können.Sulamani Tempel:
Eine der bedeutendsten Tempelattraktionen von Bagan. Der Name selbst bedeutet "krönendes Juwel" oder "kleiner Rubin". Er war der erste und bedeutendste Tempel der späten Monumentenbauperiode von Bagan (1170-1300). Er war einer der vielen Tempel und Stupas, die von Narapatisithu erbaut wurden. Dieser Tempel ähnelt von der Architektur her dem Htilominlo und dem Gawdawpalin, hat aber bessere Innenbeleuchtung. Er steht jenseits des Dhammayangyi Tempels. Zu seinen Besonderheiten gehören sein filigranes Mauerwerk und die Verwendung von Stein sowohl in den tragenden Bereichen als auch den anfälligen äußeren Eckelementen. Einst zierten herrliche Fresken den Innenraum, doch sind heute nur noch blasse Spuren davon zu sehen.

Bupaya Pagoda
Pyayhatgyi:
Dieses Kloster indischen Einflusses liegt südöstlich des Sulamani. Es hatte wahrscheinlich um die Holzstrukturen herum eine Ordinationshalle, sogar einen kleinen Palast. Pyathatgyi ist wirklich ein hochinteressantes Kloster, wenn man sich für die letze Pagode von Bagan mit ihrer Bautechnik interessiert. Es war vielleicht das letzte große Bauwerk der Bagan Dynastie. Die Technik mit der sich Gewölbe und Korridore unter einander kreuzen ist gänzlich außergewöhnlich.
Mingalazedi Pagode:
Die letzte Pagode der Bagan Dynastie, erbaut von König Narathihapatae (1256-1287). Die Bauarbeiten begannen 1268, und bevor sie fertiggestellt wurde, kam eine Prophetie auf, dass "das Königreich zerstört werden würde, wenn die Pagode fertig sei".Der König hielt die Arbeiten also 6 Jahre lang an. Im Jahre 1274 nahm er die Arbeiten wieder auf. Zehn Jahre später musste er aus Bagan vor den einfallenden Mongolen fliehen.

Mingalazedi Pagoda
Shwesandaw Pagode:
König Anawrahta baute diese anmutige, runde Pagode im Jahre 1057. Auf den fünf Terrassen waren einst Terrakotta-Gedenktafeln, auf denen Szenen aus den Jataka-Erzählungen zu sehen waren. Die Glocke der Pagode erhebt sich über zwei achteckige Füße, die die fünf quadratischen Terrassen überragen. Die oberste Terrasse der Shwesandaw Pagode ist mittlerweile ein beliebter Ort, um den Sonnenuntergang zu beobachten. Versuchen Sie es auch einmal bei Sonnenaufgang. Shinbinthalyaung:
Dies ist ein langes, flaches, rechteckiges Backsteinbauwerk, ein wenig westlich der Shwesandaw Pagode. Der Tempel selbst ist nicht so außergewöhnlich, aber dort befindet sich die Shinbinthalaung Buddhastatue, die im 11. Jahrhundert gebaut wurde. Der Tempel mit der Buddhastatue ist ca. 25,6 m lang, wobei die Statue selbst bereits eine Länge von 21,3 m hat. Der Buddha ist in der Parinibbana-Stellung, der Stellung des Ablebens. Er liegt auf der rechten Seite und stützt die Wange mit der rechten Hand.

Shinbinthalyaung
Lawkahteikpan Tempel:
In der Nähe der Shwesandaw Pagode steht der Lawkahteikpan Tempel - klein aber interessant wegen seiner hervorragenden Fresken und Inschriften in den Sprachen Myanmar und Mon.
Gubyaukgyi Tempel (Wetkyi-In):
Dies ist ein Tempel aus dem 13. Jahrhundert mit einem Turm, der dem Mahabodhi Tempel von Bodh Gaya in Indien gleicht. Dieser Tempel ist für seine Wandgemälde bekannt, auf denen Szenen aus den Jataka-Erzählungen (Geschichten aus dem Leben Buddhas) zu sehen sind.

Gubyaukgyi Tempel (Wetkyi-In):

Nyaung Oo & Wetkyi-in:

Htilominlo Tempel:
Erbaut 1211 n. Chr. durch König Nadaungmya, ist Htilominlo einer der größten Tempel von Bagan. Es ist ein doppelstöckiges Bauwerk, das 50 Meter in die Höhe ragt. Bekannt ist dieser Tempel für seine ausgezeichneten Stuckschnitzereien an den Bogengiebeln, Fries und Pilaster.
Shwezigon Pagode:
Sie wurde von König Anawrahta, dem Gründer des erste burmesischen Reiches, begonnen und von König Kyansittha im Jahre 1084 fertiggestellt. Die Shwezigon Pagode war der Prototyp für die nachfolgenden Pagoden in Myanmar. Auf grün glasierten Gedenktafeln sind Szenen aus den Jataka-Erzählungen zu sehen. Ende Oktober bis Anfang November findet hier das Pagodenfest statt.

Htilominlo Tempel
 

MyinKaba:

Der Nanpaya und der Manuha Tempel:
Erbaut vom Mon König Manuha von Thaton, der ein Kriegsgefangener König Anawrahtas war. Manche sagen, König Manuha habe Nanpaya während den Jahren seines Exils in Bagan als Residenz benutzt. Die Qualität der Mauerwerke dieser beiden Tempel ist sehr hoch. Das Schönste, das der Tempel zu bieten hat, sind die Steinreliefs der Hindu Gottheit Bhrama im Nanpaya Tempel.
Gubyaukgyi Tempel (Myinkaba):
Erbaut 1113 n. Chr. durch Raza Kumar, dem Sohn von König Kyansitthar und Königin Thanbula. Der Gubyaukgyi Tempel ist ein schöner Tempel im frühen Stil, mit einem Vestibül im Osten. Der Gubyaukgyi Tempel ist auch bekannt für seine Gemälde, die die Mauern des Vestibüls, des Korridors und des Heiligtums bedecken. Dies sind einige der frühsten Gemälde, die es heute noch in Bagan gibt.

Nanpaya Tempel
Nagayon Tempel:
Ein Säulengang im Norden mit grün glasierten Pflastersteinen und Nischen mit Steinreliefs von Buddha ist der Zugang zum Nagayon Tempel. Im Tempel selbst befindet sich eine große stehende Buddhastatue im zentralen Schrein. Zu den Seiten der Hauptstatue stehen zwei kleinere. Ein Korridor, ebenfalls mit grün glasierten Pflastersteinen verläuft um den zentralen Schrein herum. Gedämpftes Licht dringt durch die perforierten Fenster der Außenmauern. In den Mauern des Korridors sind Nischen mit Steinskulpturen, die die Buddhas vor Gotama abbilden, sowie Gemälde, auf denen Szenen aus den Jataka-Erzählungen und dem letzen Lebensabschnitt von Gotama Buddha zu sehen sind.
Abeyadana Tempel:
In diesem von König Kyanzittha in Verehrung seiner Ehefrau gebauten Tempel befindet sich ein sitzender Backsteinbuddha, der heute jedoch größtenteils mit Beton bedeckt ist. Die wahre Attraktion liegt aber in den atemberaubenden Gemälden auf den Innenwänden, von denen die meisten Bilder aus dem Mahayana Buddhismus, wie z.B. Brahma, Indra und Vishnu, zeigen.

Abeyadana Tempel

Neu Bagan:

Lawkananda Pagode:
Am Rande des Flusses gelegen ist diese große, vergoldete Stupa eine der markantesten Wahrzeichen von Bagan, und kann von allen Booten, die den Ayeyarwady Strom entlang fahren gesehen werden.
Die Ashe Petleik und Anauk Petleik Pagoden:
Die Beiden Petleik Pagoden (die Ashe (östliche) und Anauk (westliche) - stammen aus dem 11. Jahrhundert und werden der Regierungszeit von Anawrahta (1044-1077) zugeordnet. Die westliche Pagode ist besser erhalten und hat eine glockenförmige Kuppel, die in der Mitte und zum Sockel hin mit Formen umringt ist. Die vier tiefen Nischen mit Buddahstatuen sind an den vier Himmelsrichtungen angeordnet und recht ungewöhnlich für eine Kuppel. Eine beschädigte schüsselförmige Scheibe ruht auf der Kuppel der westlichen Pagode, während eine schachtelartige Reliquienkammer die gleiche Position in der östlichen Pagode einnimmt. Die emporragende Finiale hat die Form eines abgeschnittenen Kegels.
Lackarbeit:
Meisterwerke der Lackarbeit sind schon seit der Zeit des Bagan-Reichs der Stolz Bagans. Dies ist immer noch das Hauptgewerbe in Bagan, und man kann der Herstellung der Lackarbeiten von Anfang an zusehen, bis das Produkt fertig und zum Verkauf in den Läden bereit ist. Lackarbeiten wie Schüsseln, Schachteln, Tabletts und Gemälde sind die besten Souvenirs aus Bagan.

Das Dorf Minnanthu:

Leimyethna Tempel:
Auf einer Plattform ruht der quadratisch ausgelegte Temple mit Veranden an allen vier Seiten und dem Haupteingang im Osten. Der Aufbau besteht aus immer kleiner werdenden Terrassen, Brüstungen mit Zinnen und kleinen Stupatürmen an den Ecken, überragt von einem gekrümmten, mit einer Stupa gekröntem Turm.
Phayathonzu Tempel:
Er erhielt den Namen Phayathonzu Tempel, weil die drei Pagoden mit gleicher Größe, Gestalt und Höhe auf demselben Sockel standen. Verziert ist er mit Gemälden von den 550 Jataka-Erzählungen, zehn anderen Abbildungen, sowie kleinen Thambuddhay Figuren. Die Fresken und die Architektur werden auf das späte 13. Jahrhundert geschätzt.

Pwasaw:

Dhammayazika Pagode:
Die Dhammayazika Pagode wurde von König Narapati Sithu im Jahre 1198 erbaut. Auf den ersten Blick sieht sie zwar wie die berühmte Shwezigon Pagode aus, doch ist die Dhammayazika insofern besonders als ihre Terrassen statt der üblichen quadratischen Form fünfeckig sind. Über den drei immer kleiner werdenden Terrassen, die mit glasierten Jataka- Gedenktafeln verziert sind, ragt eine glockenförmige Kuppel empor, die direkt in eine sehr spitz zulaufende konische Finiale übergeht. An jeder der fünf Seiten der Pagode befindet sich ein kleiner Tempel. Die Tempel selbst haben die gewöhnliche quadratische Form, mit einer Veranda am Eingang. Über ihnen befinden sich Terrassen und ein gekrümmter Turm.

UMGEBUNG:

Mount Popa:
Mount Popa, 1.500 m hoch, erhebt sich aus der Ebene und ist ein erloschener Vulkan, rund 67 Km südöstlich von Bagan. Er ist allgemein als Wohnort der legendären Nats oder Geistergötter bekannt, für die während des burmesischen Monats Nayon (Mai-Juni) ein Fest gefeiert wird.

Mt. Popa
Sale (Salei):
Eine Stadt in der Magwe Division in Zentral-Myanmar. Sie liegt am Ostufer des Ayeyaerwaddy Stroms und ist für drei Dinge bekannt: Erstens ist sie die Geburtsstätte eines berühmten burmesischen Dramatikers namens U Ponnya der späten Konbaung Periode, zweitens für die Pflaumen von Sale, die kernlos und von guter Qualität sind, und drittens ist dort die größte Buddhafigur aus lackierter Weidenflechtarbeit von Myanmar. Die rund 6 m hohe Statue ist heute komplett vergoldet, und das Stirnband ist mit Glasmosaik geziert. Sie sieht zwar aus, als sei sie vollständig aus Metall, jedoch können zwei oder drei Personen sie mit Leichtigkeit anheben.
Das Yoke Sone Kloster ist jeden Montag und Dienstag geschlossen. Pakokku:
Pakokku ist eine typisch oberburmesische Marktstadt. Der Markt mit seinem regen Treiben, eine Zigarrenfabrik und eine Handweberei befinden sich dort. Eine Busrundfahrt gewährt Ihnen einen angenehmen Einblick in das echte Leben dieser geschäftigen Stadt oder bringt Sie aus der Stadt hinaus zur wenig bekannten archäologischen Pakhangyi Stätte. Schauen Sie sich die Mauern an, besuchen sie das Museum und das spektakuläre holzgeschnitzte Kloster aus dem 19. Jahrhundert.

Yoke Sone Monastery

TANINTHAYI DIVISION:

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Sie grenzt im Norden an den Mon Staat, und im Osten an Thailand. Die Taninthayi Division liegt an einer langen, schmalen Küstenebene, die sich - im Osten vom Andaman Meer begrenzt - nach Kawthaung, dem südlichsten Punkt Myanmars, erstreckt und dann weiter zur Malaya-Halbinsel führt.

Anreise:
Air Bagan fliegt dreimal pro Woche von Yangon nach Dawei, Myeik und Kawtaung, und täglich fährt ein Express-Küstenschiff zwischen Myeik, Dawei und Kawthaung.

Sehenswürdigkeiten:

Dawei:
Die Hauptstadt der Taninthayi (Tenasserim) Division ist eine Hafenstadt mittlerer Bedeutung und eine tropische Seestadt. Rund 617 km von Yangon entfernt liegt sie am östlichen Ufer der gleichnamigen Flussmündung, ca. 48 km vom Meer, in einem schmalen Golf.
Da sich Dawei in der Küstenregion befindet, lebt die Wirtschaft hier hauptsächlich von der Fischerei. Es gibt hier so viele Seefische und Garnelen, dass es nicht nur für den einheimischen Bedarf, sonder auch für den internationalen Markt reicht. Die meisten Einheimischen leben vom Handel mit Waren aus der Region. Manche haben Kautschuk-, Ölpalmen-, Cashew- und Mangoplantagen oder sie bauen Reis an. Das einfache Leben der Bevölkerung Daweis und die atemberaubende Schönheit dieses Ortes treibt die Modernisierung der Stadt immer weiter. Der bekannte Maung Ma Gan Strand, der nun be- und ausgebaut wird, liegt nur 13 km nordwestlich und ist berühmt für seine köstlichen Meeresfrüchte.



Myeik:
Wie eine typische Hafenstadt ist Myeik morgens belebt mit kleinen und großen Booten. Außerdem, können Sie hier die liegende Buddhastatue, die Pracht von Myeik auf der Insel Pahtet, verehren. Im Hafen liegen Schiffe, Schnellboote und Fischkutter dicht nebeneinander in einer langen Reihe. Entlang des Ufers befinden sich Kühlhäuser zum Verpacken von Fischen und Garnelen, Eisfabriken und Lagerhäuser, die alle von der See leben. Das Vogelnesthaus ist eine seltene und einzigartige Sehenswürdigkeit in Myeik. Die Einheimischen widmen sich hingebungsvoll der Religion. Die Lay Gyun Se Mee Pagode in Myeik ist sehr erhaben. Während ihres Fests drängen sich hier die Besucher. Wenn Sie in Myeik sind, sollten Sie den Abendbazaar Beik nicht verpassen. Die liegende Buddhastatue auf der Insel Pa Htaw Pa Htat, die sich am anderen Ufer von Myeik befindet, ist ebenfalls sehr prachtvoll.
Kawthaung:
Ehemals Victoria Point genannt, ist dies der südlichste Punkt in Myanmar und Ausgangspunkt für Reisen zum Mergui Archipel. Die Hälfte der Stadt liegt an einem Hang. Die Stadt stellt einen wichtigen Grenzpunkt dar und bietet Produkte, wie z. B. Meeresfrüchte, Palmöl und Kautschuk. Die Statuen von König Bayintnaung in Kawthaung sind ein Symbol des burmesischen Patriotismus. Die größte Perle der Welt wurde im Makha Lauk Perlenauster-Erkundungsbereich nordwestlich der Insel Zardatgyi in der Gemeinde Kawthaung gefunden.
Ranong ist die Grenzstadt in Thailand. Es werden 20-minütige Bootfahrten nach Kawthaung für Besichtigungen und zum Einkaufen angeboten. Der Andaman Club auf der Insel Thahtaykyun liegt westlich von Kawthaung. Es gibt regelmäßige Flüge von Yangon nach Kawthaung, sowie eine Fünf-Sterne Schifffahrtsgesellschaft, die mit Kreuzfahrtschiffen nach Kawthaung fährt.

Der Mergui Archipel:

Von den geographischen Schönheiten der Union von Myanmar liegen noch heute viele Schätze in den Tiefen des Wassers unter dem Archipel. Der Myeik Archipel umfasst über 800 Inseln auf einer Fläche von 25.900 km². Es wurden bereits einige Expeditionen unternommen, um die Ökosysteme unter Wasser und die Artenvielfalt zu erforschen.

Die Insel Lumpi liegt ca. 90 Seemeilen südwestlich von Myeik, 48 km von Bokpyin, 96 km nordwestlich von Kawthaung. Diese wunderschöne Insel Lumpi ist noch gänzlich unberührt; sie hat eine lange Geschichte des Seehandels und des Mystizismus. Der moderne Archipel Mergui ist heute noch genau wie früher. Die Inselgruppe ist sehr abgeschieden, aber die Inseln und das umliegende Meer bieten eine erstaunliche Vielfalt von Flora und Fauna. Papageien, Nashornvögel, Seeadler, Brahming Kites und Fischreiher füllen den Himmel. Zu den Tieren an Land gehören Affen, Wildrind, Elefanten, Rehe, Wildschweine, Krokodile, Tiger und Nashörner.
Krabbenfressende Makakenaffen sind hier am Ufer zu sehen. Die einzigen menschlichen Einwohner dieser herrlichen Gegend sind die Seezigeuner, ein seefahrendes Nomadenvolk. Das Leben im Seezigeunerdorf Moken ist sehr einfach. Es hat sich über die Jahre wenig verändert.

Die Seezigeuner waren lange Zeit die einzigen Bewohner des Mergui Archipels, und verwenden noch immer die gleichen Fisch- und Schiffbautechniken wie vor vielen Generationen. Lumpi hat eine große Vielfalt atemberaubender Landschaft und wilder Tiere zu bieten: Üppige immergrüne Wälder, Strand- und Dünenwälder, Mangroven und prachtvolle Strände, sowie spektakuläre Korallengebilde.

In den Wäldern der Insel gibt es vielfältige Ökosysteme und Bewohner derselben, sowohl auf dem Land als auch im Meer. In den umliegenden Gewässern gibt es zahlreiche Vögel, Fische, Meeressäuger (Delphine) und Seeschildkröten.

Die Salone wurden als Seezigeuner bekannt, da sie teilweise in den Küstenzonen am Rande des Andaman Meers leben, und teilweise auf ihren Booten um die Inseln des Myeik Archipel ziehen und ein Nomadendasein fristen. Auf der Welt gibt es gerade einmal 5000 die verstreut im Myeik Archipel und einigen anderen Teilen des Andaman Meers leben.

SAGAING DIVISION:

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Sie grenzt an indische und Kalay-Tamu Grenzhandelsstädte entlang der indisch-burmesischen Grenze. Die Kalay-Tamu Straße in Myanmar und die Imphal Hauptstraße in Indien spielten zur zeit der weltberühmten Imphal Operation im März 1944 eine entscheidende Rolle. Die Sagaing Division ist für Myanmar auch ein goldenes Land. Eine der großen Goldminen in Myanmar ist die Kyauk Pahto Mine, die in der Nähe von Banbway Gone in der Gemeinde Salingyi in der Sagaing Division liegt.
Überdies, können Besucher, die sich für Ökotourismus interessieren, viele Orte in und um Sagaing besuchen und studieren, wie z.B. das Alaungdawhathatpha Naturschutzgebiet, die Tuintaung Spirulina-Produktion, und die Stadt Shwebo, in der König Ataungmintayar U Aung Zay Ya, Gründer des dritten burmesischen Reichs, wohnte. Hier leben auch die Naga, ein Eingeborenenstamm im nordwestlichen Bergland von Myanmar nahe der indischen Grenze. Das traditionelle Neujahrsfest der Naga heißt Kainbi.
Anreise:
Ausgangspunkt ist Mandalay und von hier koennen Sie nur mit der Bahn, dem Auto oder mit dem Boot die verschiedenen Orte erreichen.
Shwebo:
Shwebo ist ein Sammelzentrum für Reis an der Eisenbahnlinie rund 80 km nordwestlich von Mandalay und 27 km westlich von Kyauk Myaung, einer Stadt am Ayeyarwady Fluss, die berühmt ist für ihre glasierten Töpferwaren, von Spielsachen, Bechern, Buchstaben, Schüsseln und Töpfen bis hin zu riesigen Wasserkrügen, die zu Hunderten zusammengebunden und als Flöße den Fluss hinabtreiben. Sie werden überall im Land verwendet.

Shwebo war die Geburtsstätte von Alaungpaya, Begründer der Alaungpaya Dynastie (1752–1885), und ist auch seine Grabstätte. Der Palast, sowie die königlichen Parkanlagen, Seen, der Burggraben und die Wachtürme sind in den letzten zwei Jahrhunderten vernachlässigt, verwüstet und zerstört worden. Mit der Förderung des Tourismus hat die Regierung die Sanierung der Palastgebäude und Parks begonnen und den königlichen See zugunsten der Besucher und Einheimischen ausgebaggert.
Monywa & Pho Win Daung:
Ungefähr 136 km westlich von Mandalay liegt Monywa, das Handelszentrum des Chindwin-Tals oder des nordwestlichen Myanmar. Sehenswert ist dort unter anderem die Thanbokde Pagode, mit über 500.000 Buddhastatuen; Bodhi-ta-taung (eintausend Bo-Bäume); Ledi Kyaungtaik, ein Lehrkloster, wo buddhistische Schriften in über 806 Steintafeln eingeschrieben sind; und das Dorf Kyaukka, bekannt für seinen markanten Stil der Lackarbeiten.
Auf der anderen Seite des Chindwin Flusses erreicht man mit einem Kleintransporter in 30 Minuten die selten besuchte, aus dem 15. Jh. stammende Phowin Taung Tempelanlage, wo mehr als 450.000 Sandstein-Buddhas in die Bergwände, Höhlen, Alkoven oder winzige Nischen gehauen wurden. Die Höhlenmalereien in Indigoblau- und weichen Pastelltönen sind noch unversehrt. Viele der Buddhas kann man auch sehen, ohne die Höhlen und Nischen zu betreten, und solange man die Altarräume nicht betritt, darf man die Schuhe anbehalten. Ein atemberaubender Buddha, der einem nicht entgehen sollte, ist der liegende Buddha auf einem rechteckigen Steinmosaik, der mit Kristallglas nur so schimmert.
 
Pho Win Daung
Kalewa:
Dies ist der Haupthafen am Chindwin Fluss für den Handel mit dem nur 60 km entfernten Indien; besuchen Sie hier den lebhaften Markt oder die nahegelegene und interessante Stadt Kalayemo, die in Grenznähe zum Chin Staat liegt, und in der es zwei schöne Märkte gibt.
Kalay:
Eine der berühmtesten Städte in der Sagiang Division namens Kalay ist mit dem Boot von Monywa zu erreichen. Kalay grenzt an den Chin Staat, und die Straßen zum nördlichen Chin Staat führen durch diesen Ort. Kalay (35 km von der indischen Grenze entfernt) war die Verwaltungshauptstadt dieser Region, die reich an Teakwäldern ist. Es ist eine nette Kolonialstadt mit einem Golfplatz und vielen prächtigen Kolonialhäusern, die einst die Bombay Burma Trading Corporation in den 1920er und 1930ern erbaute (es gibt immer noch eine kleine Gemeinschaft von Indern, die für die schottische Gesellschaft arbeiteten, sowie deren Nachkommen). Das Gouverneurshaus, das Verwaltungsgebäude, die Schule, das Krankenhaus, die “Dak Bungalows”, sowie die Hauptgeschäftsstelle der Gesellschaft sind gut erhalten, heute noch in Gebrauch und werden gut gewartet.
Htamanthi:
War einst berühmt oder berüchtigt, je nach Perspektive, für seine Wer-Tiger. Es gibt rund 200 Häuser in Htamanthi. Sie können dort den Frauen beim Weben der traditionellen Decken zusehen.
Layshi:
Es liegt ca. 300 bis 3826 m über dem Meeresspiegel. Im Süden steigt es an und ist im Osten und im Süden etwas flacher. Im Westen und Norden gibt es kleine Hügel, Bergketten und Täler. Das Gebiet umfasst ca. 2738 km². Die Temperaturen liegen um 15°C im Sommer (März bis Mai) und 5°C im Winter (November bis Februar). Der Jahresniederschlag wird auf 152 bis 304 cm geschätzt, und die Regenzeit ist von Juni bis Oktober. Wegen dem Schlamm und dem Regen ist die Straße nach Layshi fast das ganze Jahr über rutschig. Es gibt sogar eine Straße mit dem Namen Myauk Chaw Le Taung (Berg auf dem selbst ein Affe ausrutscht). Sie ist rund 90 km lang mit fast senkrechten Klippen auf der einen Seite und tiefen Schluchten auf der anderen. In der Nähe von Layshi befinden sich einige Orangengärten. Hier sehen Sie auch die traditionelle Webkunst. Die Naga bauen ihre Dörfer gewöhnlich auf der Höhe, um sie unzugänglich zu machen und sie gegen plündernde Feinde zu schützen.

Mt. Saramati:
Mt. Saramati (3841 m) ist der höchste Berg im Nagaland und im Winter mit Schnee bedeckt. Das Gebirge ist mit reichhaltigen, naturbelassenen Wäldern verschiedener Art ueberzogen. Auf verschiedenen Höhen gibt es hier subtropische immergrüne und halbimmergrüne bis hin zu gemässigter breitblättriger und alpiner Vegetation. Hier herrscht eine große Artenvielfalt mit natürlicher Flora und Fauna, sowie diversen Orchideenarten.
Die Naga Berge:
Die Naga gehören zur tibeto-birmanischen Gruppe, die sich nach Westen hin zerstreute. Es gibt 49 Sub-Gruppen, die nach ihrer Sprache unterschieden werden. Der südlichste Punkt des Naga Gebirgszugs ist die Quelle des Chindwin Flusses, und der nördlichste ist die Grenze zwischen Indien und Myanmar. Die Naga leben auf beiden Seiten der indisch-burmesischen Grenze. Sie leben zumeist im Bereich des Patkoi Gebirges und in den westlichen Bergen, wo der Chindwin Fluss entspringt. Die Naga Trachten gehören wohl zu den buntesten im Land. Federn, Reißzähne, Zähne, Bronze, Perlen, aufwendige Webarbeiten; sie tragen alles in allen Farben. Die Frauen tätowieren sich die Stirn und das Kinn.
Das größte Fest der Naga ist das Neujahrsfest am 15. Januar, das Kaing Bi genannt wird und von dem Naga Festausschuss organisiert wird. Unter Aufsicht der zentralen Regierung entscheidet dieser jedes Jahr über den Veranstaltungsort und andere Einzelheiten des Fests. Alle Naga-Stämme senden eine Delegation zu diesem Anlass, also ist es die perfekte Gelegenheit, um die Vielfalt der verschiedenen Naga-Völker an einem Ort zu sehen.
 
Naga

MON STAAT:

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Der Mon Staat liegt am oberen Teil des Tanintharyi Küstenstreifens. Die Gesamtfläche beträgt 12.294 km². Hier gibt es Inseln, Berge, äquatoriale Wälder, Ackerland und Plantagen. Mawlamyine, die drittgrößte Stadt in Myanmar, ist die Hauptstadt des Mon Staates. Die berühmte Kyaikhtiyo Pagode liegt nördlich von Kyaikhto. Thaton war noch viel früher als Bagan die Hauptstadt des alten Mon-Königreichs. Es gibt viele schöne Urlaubsorte am Meer, wie Kyaikkami und Setse. Ein Kriegsmahnmal zum Gedenken an die Brücke am Kwai steht in Thanbyuzayat. Anreise:
Mawlamyine kann man mit dem Zug oder dem Auto von Yangon aus erreichen. Die Eisenbahnstrecke beginnt in Yangon. Sie führt von Mawlamyine weiter nach Yay, während die Straße über die Staatsgrenze von Mon hinaus geradewegs nach Myeik führt. Zwei Routen führen zur östlichen Grenze mit Thailand. Die erste ist die Route Mawlamyine-Kawkareik-Myawady-Maesot, die zweite ist die "Drei-Pagoden-Route" von Thanbyuzayat aus.






KYAIKHTIYO:
Die berühmte und legendäre Pagode auf dem goldenen Felsen liegt ungefähr 160 km von Yangon und einen 11 km Fußmarsch vom Basislager in Kyaikhto entfernt. Diese Pagode befindet sich auf einem felsigen Berg 1101 m über dem Meeresspiegel. Die Kyaikhtiyo Pagode ist eine der ältesten und meistgefeierten Pagoden in Myanmar. Sie liegt in der Nähe der Gemeinde Kyaikhto im Thaton Distrikt. Die Pagode soll zu Lebzeiten Buddhas vor über 2400 Jahren erbaut worden sein. Früher war dies ein selten besuchter und sehr schwer zu erreichender Ort. Heute gelangt man dank vieler bequemer Transportmittel sehr einfach zur Kyaikhtiyo Pagode. Angenehme Unterkünfte sind für Besucher vorhanden.

 
Kyaikhtiyo Pagode
THATON:
In den frühen nachchristlichen Jahrhunderten siedelten die Mon in der Region zwischen den Flüssen Sittaung und Salween (Thanlwin), die als das Mon-Königreich Ramanyadesa bekannt war. Thaton, der Sitz des Königreichs, war auch als Suvannabhumi oder das goldene Land bekannt, was auch für das gesamte Gebiet des kontinentalen Südostasiens in der Bucht von Bengal zutrifft. Ohne Zweifel war Thaton eine blühende Hafenstadt und es fand ein ständiger Verkehr zwischen Südindien und der Region um Thaton und Pegu (Bago) statt. Die Altstadt von Thaton scheint wie die moderneren Städte Amarapura und Mandalay quadratisch ausgelegt zu sein. Hier gibt es zwei rechteckige Festungswälle und einen Burggraben, der zwischen den beiden mit Laterit besetzten Mauern verläuft. Da die heutige Stadt auf der alten Stadt erbaut wurde, sind die Reste der Innenstadt nicht mehr sichtbar. Die wichtigsten Pagoden befinden sich zwischen dem Palast und der Südmauer.
Sehenswürdigkeiten:

Shwezayan Pagode:
Die Shwezayan Pagode soll im 5. Jahrhundert v. Chr. erbaut worden sein. Sie ist jedoch überbaut worden und hat nun eine moderne Form mit einer runden Basis und einem glockenförmigen Oberbau angenommen. Im Umfeld der Shwezayan Pagode befinden sich sieben Steine mit Inschriften: Fünf davon im frühen Mon des 11. Jahrhunderts geschrieben, eine aus dem Mittelalter und die siebte unleserlich. Die Sammlung von Steinskulpturen in demselben Gebäude enthält die Figur eines stehenden Buddhas, der als Relief in einer Sandsteinplatte abgebildet ist.
 
Shwezayan Pagode
 
Kyaikhtee Saung Pagode (eine historische Lateritpagode):
Sie ist eine der frühsten Pagoden mit Haarreliquien im Mon Staat. Die Kyaikhtee Saung Pagode liegt auf einem kleinen Laterithügel. Der Hügel selbst besteht aus Lateritsteinen, die in einem großen Quadrat aufeinander gelegt wurden. Nach oben hin nimmt die Größe allmählich ab, aber die quadratische Form bleibt bis zur oberen Plattform erhalten. Im Jahre 1971 kam der Mönch U Pyinnyadipa (heute ist er der Vorsteher des Klosters und berühmt als Kyaikhtee Saung Sayadaw) zurück in sein Geburtsdorf. Er selbst fand die Pagode unter einem riesigen Gebüsch. Er veranlasste, dass seine Jünger und die Dorfbewohner die Büsche entfernten. Dann renovierte und baute er die alte Pagode und den alten Laterithügel wieder auf. Heute ist die goldene Kyaikhtee Saung Pagode umringt von neuen religiösen Gebäuden.
 
Kyaikhtee Saung Pagode

MAWLAMYINE:

Mawlamyine (oder Moulmein) ist die Hauptstadt des Staats Mon. Sie ist auch die drittgrößte Stadt nach Yangon und Mandalay. Sie hat ca. 240.000 Einwohner. Mawlamyine ist eine historische Stadt der Mon. Der Name kommt der Legende nach von Mot-Mua-Lum, was "ein Auge zerstört" bedeutet. Die Legende erzählt von einem dreiäugigen König, der vor langer Zeit lebte. Das dritte Auge befand sich in der Mitte seiner Stirn und hatte die Macht zu sehen, was in den umliegenden Königreichen geschah. Der König eines benachbarten Königreichs gab ihm seine Tochter zur Frau. Schließlich gelang es dieser Königin, das alles sehende dritte Auge zu zerstören.
Die Atmosphäre des postkolonialen Zerfalls ist hier immer noch deutlich spürbar. Es ist eine attraktive Tropenstadt mit von Stupatürmen gekrönten Bergen auf der einen Seite und dem Meer auf der anderen. Mawlamyine war 1827 bis 1852 die Hauptstadt von Britisch Burma und zu dieser Zeit auch ein wichtiger Hafen für Teakholz.

 

Mawlamyine
Sehenswürdigkeiten:

Mon Kulturmuseum:
Das zweistöckiges Gebäude ist der Geschichte der Mon in dieser Region gewidmet. Die Ausstellung findet unten statt, während sich Lesesäle im Obergeschoss befinden. Die bescheidene Sammlung des Museums beinhaltet Waagen mit Mon-Inschriften, hundert Jahre alte Holzskulpturen, Keramik, Thanaka-Schleifsteine, silbernen Betelschachteln, einen Brief in englischer Sprache vom 22. Dezember 1945 von Bogyoke Aung San an Mo Chit Hlaing, einen berühmten Führer der Mon, Lackarbeiten und gefaltete Manuskripte. Vor dem Museum sieht man eine britische Kanone aus dem Jahre 1826, sowie einen riesigen burmesischen Gong. Die meisten Ausstellungsstücke sind auf Burmesisch, manche jedoch auch auf Englisch beschriftet.
Kyaik-Than-lan Pagode:
Drei berühmte Pagoden zieren den Mawlamyine-Berggrat. Die Kyaik-thanlan Pagode wurde im Jahre 875 n. Chr. während der Regierungszeit von König Mutpi Raja erbaut. Eine Haarreliquie Buddhas, Tripitaka-Manuskripte, sowie goldene Buddhastatuen werden in dieser Pagode aufbewahrt. Nach einander erhöhten Könige die Pagode von 17 m auf gegenwärtig 46 m. Die Basis der Pagode hat einen Umfang von 137 m. Die Pagode ist von 34 kleinen Pagoden, Zediyan genannt, umgeben. Um den Zugang zu erleichtern, wurde nun ein Lift eingebaut. Das Wort Kyaik bedeutet in der Mon-Sprache soviel wie Cedi oder Stupa. Die Pagode wurde von König Anawrahta, Gründer der Bagan Dynastie, repariert und später von Mon Königen, insbesondere von König Wagaru von Mottama, im Jahre 1538 n. Chr. vergrößert. Auf der Plattform befindet sich eine große Glocke mit einer Inschrift aus dem Mittelalter, sowie eine weitere Glocke mit einer alten englischen Inschrift vom 30. März 1885: "Diese Glocke ist von Koonalenga, dem Priester, gemacht worden und wiegt 500 viss. Es soll niemand diese Glocke zerstören." Es gibt auch ein Denkmal des berühmten Thingaza Sayadaw, der 1900 in Mawlamyine verstarb.
Kyaik-than-lan ist auch die Pagode, die der englische Dichter Rudyard Kipling in seinem Gedicht "Mandalay" beschreibt, welches mit folgendem Vers beginnt: By the old Moulmein Pagoda, lookin lazy at the sea (An der alten Pagode von Moulmein, träge aufs Meer blickend...)".
 
Kyaik-Than-lan Pagode

 

U Zina Pagode:
Diese Pagode ist nach jemandem mit dem Namen U Zina benannt, doch weiß niemand so recht, wer er war. Manche sagen, U Zina sei ein Weiser gewesen, der zu Zeiten des Königs Asoka gelebt habe. Er sei ein Dorfbewohner gewesen, der eines Tages, als er gerade auf dem Hügel, auf dem die Pagode heute steht, Sprossen sammelte, einen Topf von Gold in einem Bambushain fand. Der Dorfbewohner und seine Frau wurden reich und bauten diese Pagode auf dem Hügel, der ihnen diesen Schatz beschert hatte. Der Mon-Name dieser Pagode ist Kyaikpatan, nach dem Namen des Hügels, auf dem sie steht. Der Legende nach wurde sie im 3. Jahrhundert v.Chr. erbaut.
Und Aufzeichnungen zufolge wurde die Pagode 1832 von U Lugalay und seiner Frau Daw Mi erneuert. Sie liegen in der Nähe eines Wasserbecken nördlich dieser Pagode begraben. Bald nach der Annektierung im Jahre 1886 wurde die Pagode von U Moe und seiner Frau Daw Nyein auf die heutige Höhe von 34 m erweitert. Die Steininschrift ist noch immer auf der Plattform zu sehen. Ein liegender Buddha befindet sich dort. Besucher sollten sich auch die vier lebensechten Figuren ansehen: Ein altersschwacher Greis, der sich auf einen Stock stützt, ein Mann, der an einer abscheulichen Krankheit leidet, eine verfaulte Leiche, und schließlich ein Mönch in gelbem Gewand, frei von allen weltlichen Sorgen. Diese vier Figuren stellen die vier Zeichen dar, die Buddha dazu veranlassten, den Palast zu verlassen und sein Leben als religiöser Einsiedler zu verbringen.
Mahamuni Pagode:
Sie enthält einen Nachbau der Maha Muni Statue in Mandalay. Seindon Mibaya-gyi, eine bedeutende Königin von König Mindon von Mandalay, zog nach der Annexion nach Mawlamyine. Zusammen mit anderen Mitgliedern des Königshauses von Myanmar, die in Mawlamyine wohnten, fühlte sie ein starkes Verlangen, die Maha Muni Statue anzubeten. Also ließen sie im Jahre 1904 einen Nachbau davon anfertigen. Der Bau dieser Pagode wurde von Sayadaw Waziya-yama geleitet, einem bedeutenden buddhistischen Mönch, sowie von Daw Shwe Bwin von Mawlamyine. Die große in Mandalay gefertigte Statue wurde nach Naga, einem Berg auf dem Mawlamyine Gebirgskamm gebracht, wo ein großes Bauwerk, ein Gandakudi Taik, errichtet worden war, um sie aufzunehmen. Das nahegelegene Kloster, das nach seinem Stifter, Seindon Mibaya Kyaung benannt ist, verfügt über hervorragende, über 100 Jahre alte Holzschnitzarbeiten.
 
Mahamuni Pagode
Gaungsay Kyun:
Gaungse Kyun bedeutet auf Burmesisch Kopfwaschinsel. Diese wunderschöne kleine Insel am nordwestlichen Enden von Mawlamyine ist eine schöne Picknickstelle. Dieses Inselchen trägt den Namen Kopfwaschinsel, weil das Wasser für die jährliche königliche Haarwaschzeremonie während der Inwa (Ava) Periode von einer Quelle auf dieser Insel stammte. Der Name soll ihr im 19. Jahrhundert gegeben worden sein. Spazieren Sie herum und sehen sie sich die Sandawshin Pagode an, eine getünchte und silberne Pagode mit Haarreliquen von Buddha. In ihrer Nähe befindet sich ein buddhistisches Meditationszentrum. Es ist berühmt für seine Haarwaschzeremonien.
 
Gaungsay Kyun

MUDON:

Mudon, 29 km südlich von Mawlamyine ist für seine Baumwollweberei berühmt. Die Berge östlich davon sind eine Quelle für Nahrungsmittel aus dem Dschungel - Rehe, Schlangen und anderes Wild aus Wald werden in den Restaurants von Mudon serviert. Etwas nördlich von Mudon liegt Ayin Dam, ein Wasserreservoir und eine Hochwasserschutzeinrichtung, die auch verwendet wird, um die hiesigen Kautschuk Plantagen zu bewässern. Der Kangdawgyi ist die absolut beliebteste Picknickstelle der Einheimischen. Am nördlichen Ende des Sees steht die nach dem See benannte Kangdawgyi Pagode.
Der weltgrößte liegende Buddha wird dort im Win Sein Taw Ya Wald 29 km südlich von Mawlamyine gebaut. Die Statue heißt Zinathuka Yan Aung Chantha und ist 180 m lang und fast 34 m hoch. Im Inneren der Statue befinden sich 182 Zimmer auf 8 Etagen. In der Nähe der Buddhastatue stehen 200 Almosen sammelnde Mönche.

 


Zinathuka Yan Aung Chantha
KYAIKKAMI YELE PAGODE:
9 km nordöstlich von Thanbyuzayat gelegen, war Kyaikkami ein kleiner Küsten-Urlaubsort und ein Missionszentrum, das in der britischen Ära als Amherst bekannt war. Das Hauptaugenmerk in Kyaikkami liegt auf der Yele Paya, einer metallbedachten buddhistischen Schreinanlage über dem Meer. Der Weg zu ihr führt über einen langen, zweistöckigen Damm; der Turm ist bei Flut unter Wasser. Außer den 11 Buddha-Haarreliquien enthält die Schreinkammer unter Yele Paya angeblich eine Buddhastatue, die im Altertum auf einem Floß von Sri Lanka angeschwemmt wurde. Andere Attraktionen sind die kolonialen Verwaltungsgebäude, die fast 100 Jahre alt sind.
 
Kyaikkami Yele Pagode
KYAIKMARAW PAGODE:
Sie liegt 24 km südöstlich von Mawlamyine. Die Beine der wichtigsten Buddhafigur baumeln herab als säße sie auf einem Stuhl. Man erreicht sie über eine gepflasterte Straße. Viele moslemische und hinduistische Gemeinschaften leben an dieser malerischen Straße. Die Kyaikmaraw Pagode wurde von 1455 von Königin Shin Saw Pu im späten Stil der Mon-Region gebaut. Der Tempel ist berühmt für seinen in "westlicher Manier" sitzenden Buddha. Der Tempel ist ebenfalls für hunderte von wunderschönen glasierten Fliesen bekannt.
 
Kyaikmaraw Pagode

THANBYUZAYAT:

Thanbyuzayat - oder “Zin-Unterschlupf” liegt 30 km südlich von Mawlamyine. Dies war die westliche Endstation der berüchtigten Burma-Siam Eisenbahn, die "Todeseisenbahn" genannt wurde, wegen der Tausenden von alliierten Kriegsgefangenen (und Asiaten) die vom japanischen Militär gezwungen wurden, sie zu bauen. Einen Kilometer westlich des Uhrenturms in Richtung Kyaikkami befindet sich der Thanbyuzayat Kriegsfriedhof mit 3.771 Gräbern von alliierten Kriegsgefangenen, die beim Bau der Eisenbahn starben.
Die meisten, die hier begraben sind, waren Briten. Doch gibt es auch Steine von amerikanischen, niederländischen und australischen Soldaten. Andere Stätten, die die historischen Ereignisse dieser Stadt bezeugen, sind von Japanern gebaute Tempel, sowie ein kleines Museum mit einer Lokomotive, die den Anfang der "Todeseisenbahn" darstellt. Drei Kilometer außerhalb der Stadt befindet sich die alte Stadt Waguru (13. Jahrhundert). Die Mauern sind noch gut sichtbar, und die Aussicht ganz oben auf dem Berg ist hervorragend.

 
Thanbyuzayat
SETSE BEACH:
Der Strand liegt 24 km südlich von Kyaikkami und 16 km südwestlich von Thanbyuzayut. Er ist ein sehr breiter, brauner Sandstrand. Bei Ebbe kommt hier das Watt zum Vorschein. Der Strand ist gesäumt mit wogenden Casuarina-Bäumen. Händler verkaufen junge Kokosnüsse voller Milch, und die Restaurants servieren Meeresfrüchte. Dies ist einer der renommierten Strände Myanmars.
 
Setse Beach